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Erdzeitalter entsprechend des Science-Fiction Romans Bypass written by Nathan Rufus made by L. C.

Merkmale Bearbeiten

Bypässe sind in geschlossenem Zustand nicht mehr als eine seltsame kugelförmige Verzerrung der Luft mit einem leuchtenden Zentrum in der Mitte. Bei engem Kontakt mit anderen Magnetfeldern als dem eigenen, "öffnet" sich die Anomalie.

Die sichtbaren Merkmale eines geöffneten Bypass bestehen zunächst einmal aus dem zentralen, stark gleißenden, kugelörmigen Zentrum, sowie aus einer sekundären "Hülle", die einen Abstand von ungefähr 2 m zum Zentrum selbst besitzt.

Das Zentrum emmitiert das gigantische Induktionsfeld des Bypass, welches eine Flussdichte zwischen 20 (geschlossen und normal), 80 (geöffnet und normal) und 350 Tesla besitzt. Allerdings verursacht das Magnetfeld auf einzigartige Weise nur Interferenzen niederfrequenter Strahlung wie Funk- und Radiowellen. Das Feld einer geöffneten Anomalie verursacht zudem eine seltsame Verdichtung von Luft um den Bypass, welche dazu führt, das reflektierende Luftschichten entstehen, die zu eigenartigen Spiegelflächen, welche in einem gewissen Abstand um die Sekundarhülle schweben, führen.

Die Sekundarhülle ist der "Durchgang", durch ihn zu gehen führt direkt zum mit diesem verbundenen, nächsten Bypass. Das Zentrum ist die Verbindung zum Tiracticon und die "Notfallverbindung" zu allen anderen Bypässen. Wenn eine Anomalie erstmal geöffnet ist, bleibt sie auch bei Abwesenheit von Lebewesen so lang geöffnet, bis das Tiracticon entschieden hat, wie die Situation zu bewerten ist.

Nur im geöffneten Zustand ist das Durchschreiten der Anomalien für Lebewesen und auch für Gegenstände sowie Gase und Flüssigkeiten möglich.

Geschichte Bearbeiten

Zwischen Archaikum und Paläozoikum Bearbeiten

Vor 4,3 Milliarden Jahren: In der sich noch von dem katastrophalen Einschlag Theias erholenden Erde öffnet sich ein Schwarzschild-Wurmloch in eine andere Bran. Davon werden die Anderen, eine Rasse von Wesen welche in jener Bran beheimatet sind, angezogen. Mittels ihrer unglaublich hoch entwickelten Technologie, und aufgrund der unterschiedlichen physikalischen Gesetze der Anderen-Bran im Gegensatz zu unserer, vergrößern sie die Öffnung (die direkt in den extrem dichten Erdkern führt) mit dem am häufigsten vorkommende Material ihrer Welt, der sogenannten exotische Materie. Durch das Antigravitationspotential dieser speziellen Sonderform von Materie, entsteht ein großer Hohlraum im Erdkern. Die Anderen nutzen nun diesen Hohlraum, lassen ihn aushärten und erkalten, indem sie das Kristallwachstum des Metalls im Kern beeinflussen bzw. extrem beschleunigen. Um das Wurmloch selbst bauen sie eine mehrdimensionale Maschine, die gleichzeitig den Einfluss von exotischer Materie und auch die Temperatur im Inneren der Kammer reguliert. (Siehe Tiractikon,das)

Da sie selbst nicht in ihrer eigenen Form in unsere Bran hätten kommen können (sie wären augenblicklich gestorben), gleichzeitig jedoch das dringende Bedürfnis verspüren, diese vollkommen neue Welt zu erforschen und zu erkunden (ihre eigene Welt steht kurz vor dem Entropischen Tod), öffnen sie die Bypässe. In ihrer eigenen Welt völlig normale Gebilde, die Punkte in der 6-Dimensionalen Raum-Zeit ihrer Branwelt miteinander verbinden, werden Bypässe in unserer Welt regelrecht verkrüppelt: Die Verbindung wird durch das Fehlen der zwei zusätzlichen Zeitdimensionen zwar extrem stabil, erzeugt allerdings nur elektromagnetische Strahlung in Form von Licht und Magnetfeldern anstelle von Gravitation (welche in unserer Welt bei gleicher Stärke für jedes Lebewesen augenblicklich tödlich wäre).

Diesen Effekt nutzen die Anderen um eventuelle bioelektrischen Signale von Lebewesen aufzufangen. Ihr Ziel ist es eine mögliche einheimische, "intelligente" Lebensform zu kopieren und mit ihrem Wissen und dem des Originals auszurüsten. Die dadurch entstehende Schöpfung sollte dann als Kund- und Botschafter der Anderen zu fungieren und mithilfe der Bypässe so viel über die Welt herauszufinden wie möglich. Das Tiractikon, welches gleichzeitig einen gigantischen Quantencomputer darstellt, schließt alle Bypässe, in deren Nähe sich innerhalb von genau 13.824 Stunden (oder ca. 1,5 Jahren) keine lebenden Wesen aufhalten, automatisch und öffnet sie anschließend an anderer Stelle wieder (ein Funktionsfehler, den die Anderen nie behoben, sie "rechneten" unsere Zeit versehentlich auf ihr dreidimensionale Art und Weise. Daher nahmen sie statt den geplanten 24 h deren dritte Potenz: 13.824).

Die Bypässe selbst führen zu einem von den Anderen unerwarteten Effekt: Überraschenderweise erscheint ihre selbst erschaffene Kreation nun zusammen mit ihrer eigenen Vorlage, dem Evolutionsbiologen Chris Mollner mehrere Millionen Jahre vor ihrer eigentlichen Erschaffung, was es den Anderen überhaupt erst möglich macht, Chris zu kopieren, ohne das dieser überhaupt davon Wind bekommt.

Bekannte stabile paläozoische Bypässe Bearbeiten

Präkambrium (4.3 - 0,54 Mrd. Jahre vor Christus): 1 Bypass (auf Land), wird allerdings nicht von den Charakteren durchschritten, führt ins späte Perm.

Kambrium (542 - 488 Mio. Jahre v. Chr.): 4 Bypässe (1 auf Meer, 2 unter Wasser, 1 in der Luft), jeweils einer von ihnen führte ins Karbon, in das späte Neogen (geschlossen durch ein Nukleargeschütz), in die Gegenwart und ins Dictrium.

Ordovizium (488 - 443 Mio. Jahre v. Chr.): 2 Bypässe (einer auf Meer, einer auf Land) einer führt ins Perm, einer ins Trias (wird kurzzeitig zum Knotenpunkt zum Rifft und in die Kreide).

Silur (443 - 416 Mio. Jahre v. Chr.): 2 Bypässe (beide auf Land), einer davon ein Knotenpunkt zum Rifft. Der erste führt ins späte Neogen, der zweite in eine nicht bekannte Zeit bzw. kurzzeitig zum Rifft.

Devon(416 - 359 Mio. Jahre v. Chr.): 1 Bypass (unter Wasser), führt eigentlich ins Perm bzw. nach einer Konformationsänderung ins Noctrium, wird allerdings kurzzeitig zum Knotenpunkt des Riffts.

Karbon (359 - 299 Mio. Jahre v. Chr.): 2 Bypässe (beide auf Land), einer führt in die Gegenwart (2000 n. Chr.), der andere ins Kambrium.

Perm (299 - 251 Mio. Jahre v. Chr.): 3 Bypässe (einer auf Meer, einer in der Luft, ein weiterer auf Land), führen jeweils ins Ordovizium, ins Devon und ins Noctrium.

Im MesozoikumBearbeiten

Die Bypässe breiten sich auch in der Zeit der Reptilienherrschaft rasend schnell aus. Vor allen Dingen erreichen sie eine höhere Konzentration aufgrund der großen Land- und Meerestierherden. Ansonsten ist diese Zeit für die Anderen halbwegs uninteressant.

Bekannte, stabile, mesozoische BypässeBearbeiten

Trias (251 - 199 Mio. Jahre v. Chr.): 2 Bypässe (beide auf Land), einer führt ins frühe Holozän, der andere ins Ordovizium.

Jura (199 - 145 Mio. Jahre v. Chr.): 4 Bypässe (drei auf Land, einer unter Wasser), führen jeweils ins Palaeogen, ins Noctrium, ins Neogen und ins Omega Bios.

Kreide (145 - 64 Mio. Jahre v. Chr.): 3 Bypässe (einer in der Luft, zwei auf Land), der erste führt ins Dictrium, der zweite zuerst ins Ordovizium, erleidet allerdings eine Konformationsänderung und führt danach ins Neogen, der dritte führt in die Gegenwart.

KänozoikumBearbeiten

Paradoxerweise nimmt die Anzahl an Bypässen in diesem Zeitalter ab, obwohl die Bresche, die durch den Chicxzulub-Meteoriten entstanden war, bereits durch Säugetiere und Vögel gefüllt worden war. An diesem Zustand änderte sich erst in der Gegenwart wieder etwas.

Bekannte, stabile, känozoische BypässeBearbeiten

Palaeogen (64 - 2 Mio. Jahre v. Chr.) 4 Bypässe (zwei auf Land, einer in der Luft, einer unbekannt), führen ins Jura sowie ins Magnon und zwei in die Gegenwart.

Neogen (2 - 0 Mio. Jahre v. Chr.) 2 Bypässe (einer auf Gletscher, einer auf Meer), führen ins Ascon und in die Trias.

GegenwartBearbeiten

Endlich fand das Tiracticon eine Art von Lebewesen, die den Ansprüchen der Anderen genügten und leicht zu kopieren waren (es "wusste" noch nicht, dass ein entsprechendes Subjekt bereits den Anderen geliefert worden war). Daher öffnete es eine ganze Reihe an Bypässen, um noch weitere Informationen über die Menschen zu erfahren. Als die Maschine ihren Fehler bemerkte machte sie den Versuch rückgängig, nachdem die üblichen 1,5 Jahre verstrichen waren.

Bekannte Bypässe der GegenwartBearbeiten

Anthropozän (1845 - 2087 Jahre n. Chr.) Mehrere hundert Bypässe öffnen sich 2000 auf der ganzen Welt, die bekanntesten sind die Indien-Anomalie (führt ins Kambrium), die Dänemark-Anomalie (führt ins Palaeogen), die Serengeti-Anomalie (führt in die Kreidezeit), die Schwab-Anomalie (mit dem Karbon verbunden), sowie die Apass-Anomalie (führt in eine nicht näher definierte Zeit). Der allererste Bypass (führte ins Palaeogen) öffnete sich allerdings in der Nähe einer Forschungsstation auf Svalbard, wo Forscher ihn fanden und durch ihr bioelektrisches Feld das Tiracticon aufmerksam werden ließen. Alle schließen sich aus unbekannten Gründen ca. eineinhalb Jahre, nachdem sie auftauchten (2001).

Im FuturozoikumBearbeiten

In der Zukunft nimmt die Anzahl an Lebewesen nach einer langen Zeit der Massensterben nach und nach ab. Tiere sterben aus, und auch Pflanzen bleibt nicht mehr viel Zeit um ihre neue Vorherrschaft auszuweiten. Am Ende bleiben nur noch Bakterien. Allerdings entdeckt der Anderen-Chris hier viele interessante Dinge, wie z. Bsp. den Rifft, die "Überschneidung" aller Bypässe.

Bekannte futurozoische BypässeBearbeiten

Spätes Neogen (2087 - 65.897 Jahre n. Chr.) 5 Bypässe (3 auf Land, einer auf dem Meer, einer in der Luft (um 180° gedreht), einer führt in die Kreide, der zweite ins Silur, der dritte in die späte Gegenwart, der vierte ins Jura, der letzte ins Kambrium.

Noctrium (0,065 - 35 Mio. Jahre n. Chr.) 3 Bypässe (einer auf Land (um 90° gedreht), einer auf Wasser, einer in der Luft), führen jeweils ins Perm, ins Jura und auch ins Devon.

Rifft (35 - 76 Mio. Jahre n. Chr.) Der Rifft ist die "Überlagerung" aller Bypässe. Kann immer wieder hin- und herwechseln (und sich selbst damit als Zielort eines Bypass ausgeben) zwischen allen Bypässen aller Zeitalter, wie es es z. Bsp. bei der Silur-Apass-Anomalie tat.

Dictrium (76 - 154 Mio. Jahre n. Chr.) 2 Bypässe (einer auf Land, einer in der Luft), führen in die Kreide sowie ins Kambrium.

Ascon (154 - 235 Mio. Jahre n. Chr.) 2 Bypässe (beide auf Land), führen ins Neogen sowie ins Magnon.

Magnon (235 - 484 Mio. Jahre n. Chr.) 3 Bypässe (2 auf Land, einer unter Wasser) führen jeweils ins Centrum, ins Ascon sowie ins Palaeogen.

Omega Bios (484 Mio. Jahre n. Chr. - 1,01 Mrd. Jahre n. Chr.) 1 Bypass (auf Land), führt ins Jura.

Omega Terra (1,01 Mrd. Jahre n. Chr. - 5,9 Mrd. Jahre n. Chr.) 1 Bypass (auf Land), führt zum Rifft.

Omega Sol (5,9 Mrd. Jahre n. Chr. - 8,5 Mrd. Jahre n. Chr.) Keine Bypässe.

Omega Universalis (8,5 Mrd. Jahre n. Chr. - 567 Trilliarden Jahre n. Chr.) Keine Bypässe.

Zeitfluss und Bypässe Bearbeiten

Die Bypässe sind Überleitungen in andere Welten, die "in" der Zeitdimension liegen, in der auch das Bypass-Anthropozän liegt. Bypässe bewegen sich simultan durch die 4. Dimension, so dass ein Effekt des "Vorher-Nachher" entsteht. Interessanterweise entsteht durch die Vernetzung der Bypässe ein seltsames Phänomen: Die Veränderungen die die Leute, welche durch sie reisen hervorriefen, werden umgesetzt, BEVOR die Veränderung stattfindet. Das führt dazu das eigentlich relativ zu den Reisenden selbst, gar keine Veränderung vor sich geht. Das geöffnete Wurmloch in der Vergangenheit führte im Übrigen zu der größten Veränderung der Zeitlinie, hervorgerufen wurde es durch die Anderen.

Sonstiges Bearbeiten

Ein weiteres Phänomen ist, dass sich die meisten Tiere in der Nähe des elektromagnetischen Feldes des Bypass unwohl fühlen und bei einer drastischen Steigerung des Feldfluss lieber das Weite suchen. Nur wenige Tiere wurden dabei beobachtet, Bypässe zu durchqueren, darnter Raubsaurier, Terrorvögel sowie Meganeura.

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